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Schönheitschirurgie

Ästhetik und Funktion

Plastische Chirurgie

Die plastische Chirurgie ist eine segensreiche Angelegenheit. Doch was bedeutet "Plastik" überhaupt? Der Künstler formt sein Kunstwerk aus Stein, Metall oder Kunststoff und nennt es "Plastik", weil es den Werkstoff nach seinen Vorstellungen verformt. Kunststoff wird im Volksmund "Plastik" genannt, weil man ihn so schön verformen kann.

Plastische Chirurgie bedeutet formende Chirurgie und nicht einbringen von Kunststoff. Der Laie denkt heute, dass "Plastische Chirurgie" immer mit Schönheit zu tun hat. Der HNO-Arzt mit Zusatzbezeichnung "Plastische Operationen" kommt ursprünglich von der Wiederherstellungschirurgie im Rahmen von Verletzungen und Tumordefekten.

Bei der Operation denkt der Operateur selbstverständlich auch an das Aussehen seiner Patienten und nicht nur an die Funktion der Organe. Er will natürlich auch die Wünsche seiner Patienten berücksichtigen. So gilt es für den behandelnden Arzt immer, zwischen Ästhetik und Funktion abzuwägen.



Es ist ganz normal, dass auch Patienten mit rein ästhetischen Vorstellungen zum HNO-Arzt kommen. Die Schönheitschirurgie hat oft den Ruf eines undurchschaubaren, grenzwertig verbotenen, verruchten Geschäfts. In seriösen Händen ist das allerdings nicht so.

Operationen sollten grundsätzlich eine medizinische Indikation haben. Bei rein ästhetischen Fragestellungen ist das nicht der Fall. Wenn aber psychologische Probleme durch ein körperlich ästhetisches Problem auftreten, kann durchaus eine medizinische Indikation vorliegen.

Nach Sozialgesetzbuch V dürfen die Kosten für plastisch-ästhetische Chirurgie nicht zu Lasten der Solidargemeinschaft der Versicherten gehen. Medizinische Indikation bedeutet nicht automatisch die Übernahme der Kosten durch die gesetzlichen Krankenkassen.


Augen

"Das Auge ist der Punkt, in welchem Seele und Körper sich vermischen."
(Friedrich Hebbel)



Im Kopfcentrum Kiel führen unsere Spezialisten für Kopf- und Halschirurgie zum einen Operationen zur Wiederherstellung nach Tumorleiden oder Unfällen im Bereich der Augen (Augenlider und knöcherne Umrandung der Augen) durch, zum anderen werden ästhetisch-plastische Eingriffe vorgenommen, welche der Korrektur von Schlupflidern und Tränensäcken dienen. Hinsichtlich dieses Tätigkeitsfeldes können unsere Ärzte nunmehr auf eine nahezu 35-jährige Erfahrung zurückblicken.

Wiederherstellung nach Unfällen und Tumorleiden

Unsere Kieler Kopf- und Halschirurgen führen plastisch-rekonstruktive Operationen durch, welche die Gewebestrukturen des Augenlids und der knöchernen Umrandung des Auges nach Tumorerkrankungen oder Unfällen wiederherstellen. Dabei berücksichtigen unsere Chirurgen besonders auch die ästhetische Rekonstruktion des empfindlichen Gesichtsbereiches. Im Rahmen der Eingriffe werden modernste gewebeschonende Verfahren angewendet, die mit geringfügiger Narbenbildung einhergehen.

In einigen Fällen muss eine Lidrekonstruktion nach einer Erkrankung vorgenommen werden. Dies erfolgt im Rahmen eines stationären Aufenthalts. In Abhängigkeit vom Umfang des chirurgischen Eingriffs können unsere Kopf- und Halschirurgen Defekte der Augenlider mit Hilfe von verschiedenen Operationstechniken wiederherstellen. Dabei wird zum Beispiel Tumorgewebe entfernt und die Lider mittels plastisch-chirurgischer Methoden neu aufgebaut. Die Operationen finden in der Regel unter Vollnarkose statt.


Lidplastik

Die Lidkorrekturen (Lidplastiken) zählen zu den häufigsten Eingriffen der ästhetisch-plastischen Gesichtschirurgie. Unsere Patienten kommen mit dem Wunsch in das Kopfcentrum Kiel, die altersbedingten Gewebeveränderungen, die zu Schlupflidern (Oberlid) und Tränensäcken (Unterlid) geführt haben, korrigieren zu lassen.


Oberlidplastik

Schlupflider (Oberlid) können aus ästhetischen Gründen als störend empfunden werden, haben aber unter Umständen je nach Ausprägung auch einen negativen Einfluss auf das Sichtfeld des Auges.

Die Oberlidplastik findet unter sterilen Operationsbedingungen statt. Sie kann unter örtlicher Betäubung vorgenommen werden, auf Wunsch aber auch unter Dämmerschlaf oder Vollnarkose. Dann steht Ihnen das Team der Anästhesisten von Narkose im Norden zur Seite.

Vor dem Eingriff wird das Operationsareal auf dem Lid eingezeichnet. Nach erfolgter Betäubung des Gewebes wird der Hautüberschuss, das darunter liegende Muskelgewebe sowie gegebenenfalls Fettgewebe entfernt und die Wunde mit einer feinen Nahttechnik verschlossen. Dabei achten unsere Kieler Kopf- und Halschirurgen besonders darauf, dass die Nähte in natürlichen Falten verlaufen, damit sie nahezu unsichtbar bleiben können.

Nach dem Eingriff erhalten unsere Patienten leichte Schmerzmittel sowie Antibiotika, und wir empfehlen die Kühlung des Auges, um Schwellungen vorzubeugen. Selbstverständlich kontrollieren wir den Heilungsprozess des Lids nach der OP. Dazu vereinbaren wir mit Ihnen einige Anschlusstermine in unserem Kopfcentrum in Kiel.


Unterlidplastik

Die Unterlidplastik verläuft ähnlich wie die Oberlidplastik. Hierbei findet eine Augenlidstraffung des Unterlids statt, wobei die altersbedingten Tränensäcke entfernt werden.

Dieser Eingriff kann ebenso unter lokaler Betäubung stattfinden sowie unter Sedierung bzw. Vollnarkose. Dabei werden Sie natürlich zusätzlich durch unserer Anästhesie-Team betreut.

Nach der Betäubung des Unterlids wird mit Hilfe gewebeschonender Methoden der Gewebeüberschuss (Haut, Muskel, gegebenenfalls Fettgewebe) entfernt und die Wunde mit einer feinen Naht verschlossen.

Auch in diesem Fall wird auf einen unauffälligen Verlauf der Naht geachtet, damit die Narbenbildung nahezu unsichtbar bleibt.

Aufgrund der schonenden Vorgehensweise steht einer komplikationsarmen und schnellen Heilung nichts im Wege.

Die Nachsorge im Kopfcentrum Kiel erfolgt wie bei der Oberlidplastik.

Gerne beraten wir Sie persönlich zu unserem Leistungsspektrum und operativen Möglichkeiten im Rahmen eines Gesprächstermins im Kopfcentrum Kiel!


Nase

"Die Nase ist das Ausrufezeichen des Gesichts. Aber öfter das Fragezeichen: Sie stellt so manches in Frage." (Erhard Blanck)

Plastische Korrektur der Nase


Die plastische Korrektur der Nase betrifft nicht nur äußere Formveränderungen, sondern auch Veränderungen im Inneren der Nase. Grund für die Operation kann ein Tumordefekt, ein Zustand nach einer Verletzung oder der Wunsch nach einer Formveränderung wegen einer für den Patienten unerträglichen Form sein.

Auf den folgenden Abbildungen sieht man den Zustand vor und nach dem Eingriff mit geschlossener und offener Technik.

Hier handelt es sich um eine Patientin vor und nach Rhinoplastik mit Kinnvergrößerung:

Bild einer Nase (vorher)

Vor OP

Bild einer Nase (nachher)

Nach OP




Auch eine ästhetische Korrektur der Nase (Rhinoplastik) kann medizinisch indiziert sein und braucht dann nicht mit Mehrwertsteuer berechnet zu werden.

Die Planung der Operation und der Eingriff selbst sind langwierig und kostenintensiv. In vielen Fällen ist heute eine sog. offene Rhinoplastik sinnvoller als eine geschlossene Operationsmethode. Eine langjährige Erfahrung Ihres Operationsteams ist hier besonders wichtig.

Eine Nase

Vor OP

Eine Nase

Nach OP




Wir legen Wert darauf, dass die Operation medizinisch indiziert ist. Auch, wenn eine medizinische Indikation vorliegt, wird eine plastisch-chirurgische Maßnahme oft nicht von den Krankenkassen bezahlt. Gemäß Sozialgesetzbuch dürfen Operationen zur Veränderung des Aussehens nicht zu Lasten der Solidaritätsgemeinschaft abgerechnet werden. Bitte informieren Sie sich hierzu vorab auch bei Ihrer Krankenversicherung.

OP-Planung mit Whitefox. Hier mit Zeichen einer chronischen Nebenhöhlenerkrankung.

OP-Planung mit Whitefox. Deutliche erkennbar sind erste Anzeichen einer chronischen Nebenhöhlenerkrankung

Vorbereitung (Vermessung) mit Whitefox Software

Vorbereitung und Vermessung einer OP mit Whitefox Software



Hier eine Patientin, bei der vor der Nasenoperation eine umfassende Operation des Unterkiefers in einer kieferchirurgischen Klinik erfolgte.

Eine Nase

Vor OP

Eine Nase

Nach OP





Ohren

"Das Ohr ist der Weg zum Herzen." (Madeleine de Scudéry)

Ohroperation – plastische Chirurgie Kiel

Auch wenn plastisch Eingriffe im Kopf-Halsbereich chirurgische Eingriffe sind, dürfen sich HNO-Ärzte und Mund-, Kiefergesichtschirurgen nicht plastische Chirurgen nennen. Sie müssen den Namen „plastische Operateure“ tragen, wenn sie eine entsprechende Zusatzausbildung haben.

Die plastische Chirurgie der Ohrmuschel ist vielseitig, was die Methoden angeht. Keine Methode ist für jedes Problem einsetzbar, sodass es sinnvoll ist, viele, besser alle Methoden zu können. Grundsätzlich ist die häufigste durchgeführte plastische Operation in diesem Bereich die Ohranlegeplastik.

Rekonstruktionen bei Tumordefekten oder Verletzungen kommen ebenfalls vor. Solche Operationen können in den meisten Fällen ambulant und in örtlicher Betäubung erfolgen.


Details zur Ohranlegeplastik

Im Kopfcentrum Kiel führen Ihre Spezialisten für plastische Operationen sehr häufig Ohranlegeplastiken durch. Worum handelt es sich bei dieser Ohroperation? Patienten jeden Alters suchen unsere Klinik auf, da sie durch eine meist angeborene Knorpelverformung oder asymmetrische Entwicklung des Ohrknorpels ungewöhnlich geformte Ohren, meist abstehende Ohren haben.

Innerhalb eines chirurgischen Eingriffs, der unter örtlicher Betäubung oder Vollnarkose stattfindet, wird der Ohrknorpel freigelegt und mit Fäden neu geformt. Manchmal muss der Knorpel ausgedünnt und per Naht fixiert werden. In anderen Fällen ist sogar nötig, Knorpel zu entfernen, worauf die Ohrmuschel dann selbst anliegt.

Unsere Kooperationspartner von „Narkose im Norden“ setzen die Narkose, begleiten den Eingriff und sind gemeinsam mit den Operateuren auch für die Nachsorge zuständig. Findet die Ohroperation unter lokaler Betäubung statt, können Sie das Kopfcentrum in Kiel bereits am OP-Tag wieder verlassen.

Im Rahmen der nachfolgenden Kontrollen werden eine Woche nach der Ohroperation die Fäden gezogen. Ihre Kieler Chirurgen empfehlen darüber hinaus manchmal, etwa bis sechs Wochen nach der OP nachts ein Stirnband zu tragen, um das Ergebnis zu stabilisieren. Auf Sport sollte auch in dieser Zeit verzichtet werden und beim Haarewaschen ist behutsames Vorgehen vonnöten.


Rekonstruktion bei Tumordefekten und Verletzungen

Zum Spektrum der Ohroperationen im Kieler Kopfcentrum zählen des Weiteren rekonstruktive Eingriffe nach tumorbedingten Defekten oder nach Verletzungen.

Zum funktionellen sowie ästhetischen Wiederaufbau des Ohres wird möglichst körpereignes Gewebe eingesetzt. Hier verwenden Ihre plastischen Operateure in Kiel örtliche Hautverschiebungen, Rippenknorpel oder auch freie Hauttransplantate, um die Defekte zu korrigieren.

Die Eingriffe finden je nach Umfang unter lokaler Betäubung oder Vollnarkose statt. Innerhalb nachfolgender Kontrollen wird der Heilungsprozess überwacht und die Fäden entfernt.


Hals und Gesichtshaut

Falten oder Erschlaffung von Gesichts- und Halshaut (Dermatochalasis)



Die Erschlaffung der Gesichts- und Halshaut (Dermatochalasis) ist ein häufiges Problem im fortgeschrittenen Alter. Durch eine fortschreitende Bindegewebeveränderung werden Teile der Haut zusehends unelastisch und hängen in der Folge in größeren Hautfalten herab.

Zum Glück gibt es dagegen sehr viele Möglichkeiten der Behandlung.


Botox und Filler

Wer seine Falten nicht mag, kann schon früh mit Botoxinjektionen anfangen - dies beugt auch der Faltenbildung vor. Tiefe Falten, die trotz Botoxbehandlung bleiben, kann man mit verschiedenen gut verträglichen Materialen (sog. Filler) unterspritzen. In einige Fällen hilft ein sog. "Laserresurfacing".

Im fortgeschrittenen Stadium kommen alle konservativen Maßnahmen zu spät, dann hilft meist nur noch ein operatives Vorgehen. Doch es muss nicht immer gleich ein Full-Facelift sein. Informieren Sie sich gerne über operative Teillösungen bei erschlaffter Gesichts- und Halshaut.


Laser, Dermabrasion und Chirurgie

Im Kopfcentrum haben wir Erfahrung mit all diesen Methoden. Wir stellen OP-Indikationen nur, wenn andere Möglichkeiten nicht mehr sinnvoll sind. Kleine Eingriffe in der Chirurgie sind meist nicht sinnvoll, andere Verfahren sind oft zielführend.

Bei Operationen ist es oft erfolgsversprechender, wenn man konsequent handelt und die Haut vom subkutanen muskulo-aponeurotischen System (SMAS) löst. Das SMAS kann gekürzt und gestrafft werden: Die gelöste Haut legt sich spannungs- und faltenfrei auf die Unterlage. Ähnlich verhält es sich bei dem Stirnfacelift und der laotischen Korrektur von Ober- und Unterlid. Die direkte postoperative Betreuung sollte unbedingt stationär erfolgen.


Weniger invasive Methoden



In unserem Kieler Kopfcentrum bieten wir Ihnen ein breites Spektrum an plastischen Operationen beziehungsweise plastisch-ästhetischen Eingriffen an.

Plastische Operationen werden beispielsweise nach Verletzungen, Tumorerkrankungen und bei Fehlbildungen notwendig.

Zu den plastisch-ästhetischen Eingriffen zählen die Nasenkorrektur (Rhinoplastik), Ober- und Unterlidstraffung (Lidplastik) sowie Ohrmuschelplastik. Des Weiteren führen unsere Spezialisten für plastische Operationen Facelifts sowie Botox- und Fillerbehandlungen durch.

Wir legen sehr großen Wert darauf, die Operationen möglichst gewebeschonend (minimalinvasiv) auszuführen!

Nachfolgend möchten wir Ihnen einige Beispiele zu diesem Thema näher erläutern.



Augenlidstraffung

Die Augenlidstraffung zählt zu den Schwerpunkten der plastisch-ästhetischen Eingriffe. Die Operationen werden unter Lokalanästhesie und je nach Wunsch im Dämmerschlaf vorgenommen. Unsere Operateure arbeiten aber auch eng mit dem Team von Narkose im Norden zusammen, das gerne auch eine Vollnarkose anbietet.

Bei der Lidplastik handelt es sich nicht nur um eine Hautstraffung des Ober- und Unterlids, sondern auch um die Entfernung von überschüssigem Fettgewebe sowie Straffung der Muskulatur.

Die Schnittführung während der OP wird so gewählt, dass die Schnitte weitestgehend in natürlichen Hautfalten liegen und somit später unsichtbar sind. Unsere Operateure gehen gewebeschonend vor, so dass der Heilungsprozess schlussendlich schnell und unproblematisch verläuft.


Nasenkorrektur

Bei der Nasenkorrektur gehen die Chirurgen ebenfalls minimalinvasiv vor, so dass sich nur wenige kleine Narben bilden, die von außen nicht oder kaum sichtbar sind. Die Schnittführung erfolgt dabei, wenn möglich, im Inneren der Nase. Aufgrund dieser Vorgehensweise treten außerdem weniger Schwellungen auf und leichte Verfärbungen verschwinden sehr schnell nach der Operation.


Darüber hinaus vermeiden wir seit 2009 den Einsatz von Nasentamponaden. Das gelingt uns durch das zügige, binokularmikroskopische, gewebeschonende Operationsverfahren und durch den Einsatz verschiedener Medikamente.


Unter anderem trägt der Einsatz der Radio-Frequenz-Chirurgie zu einem gewebeschonenden Vorgehen bei. Hierbei handelt es sich um ein sehr präzises Verfahren, das auf der Anwendung von hoch frequenten Radiowellen basiert. Aufgrund dessen lässt sich das Gewebe, wo nötig, schonend und punktgenau abtragen. Im Zuge dessen entstehen lediglich kleine, wenig blutende Wundflächen, die innerhalb kürzester Zeit ohne Komplikationen verheilen.

Durch den Einsatz dieser Methode erreichen wir ein Höchstmaß an Präzision und Vorhersagbarkeit des plastisch-chirurgischen Eingriffs.


Vertrauen Sie unseren plastischen Chirurgen - das Team des Kopfcentrums Kiel findet eine speziell für Sie passende Lösung!


Umsatzsteuerpflicht



Bitte bedenken Sie, dass die reine Schönheitschirurgie ohne medizinische Indikation umsatzsteuerpflichtig ist.

Allerdings werden auch die medizinisch indizierten ästhetischen Operationen nicht immer von den Krankenkassen bezahlt. Bitte informieren Sie sich diesbezüglich auch vorab bei Ihrer Krankenversicherung.